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Letzte Aktualisierung 30.04.2012
 

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Archiv Jagd
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01.03.2009

Gute 100m Fährte...super gesucht !! Wir sind stolz auf unseren "Kleinen"






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10.02.09                                                        
 
Wir sind wieder dran und machen Fortschritte.
 
Tja….der Schnee und Frost sind 2 Wochen weg. Was das Jagdliche
angeht, war es natürlich klasse.
Wir haben gut Strecke unter den Schwarzkitteln machen können
(und viel Material zur Ausbildung ist in der Truhe).
Zur Fährtenausbildung war er natürlich nicht so passend.
 
Aber die letzten beiden Wochenenden haben wir natürlich 
direkt wieder genutzt.
 
Die erste Fährte war wohl zu optimistisch von mir angelegt. 
Etwas zu lang nach der doch langen Pause. Er fing gut an, wurde
aber schnell auf dem dichten noch etwas gefrorenen Laubboden
unkonzentriert und hatte wohl einiges unter
Wind in der Nase, was ihm interessanter vorkam. Wir kamen recht
zäh zum Ziel, was natürlich trotzdem „gefeiert“ wurde.
 
Tags drauf bin ich einen kleinen Schritt zurückgegangen, etwas kürzer
und auf einer Wiese am Waldrand, die in der Sonne absolut frostfrei war.
Er schien sich an das wesentliche zu erinnern und die 100 Meter waren
recht schnell bewältigt. Dabei musste ich ihn nur einmal korrigieren…..
ja und die Schwarte hatte er natürlich danach richtig „zwischen“. 
Wir waren wohl beide zufrieden.
 
Dieses Wochenende wurde die Fährte wieder etwas länger gelegt
und er suchte ähnlich wie die Vorwoche, nur ein wenig ungestümer.
Man merkte, er wollte schnell zum Ziel, hat dabei aber ab und an über
die Fährte rausgeschossen und ich musste ihn einbremsen, indem ich
einfach den Riemen festhielt, und ihn erst wieder frei gab, als er sich
wieder auf die Fährte arbeitete.
Trotzdem waren die 150m recht schnell gearbeitet.
 
Sonntagabend bekomme ich einen Anruf zur Nachsuche auf Sau
von einem Freund.
Montagmorgen 8.30 war Treffen angesagt.
Da ich ja im Moment bei solchen Ausnahmefällen auf den Hund meines
besten Kumpels zurückgreifen darf ( ich kenne ihn seit Welpenalter
und hab bei der Ausbildung geholfen), war die Gelegenheit günstig,
Clyde mal am kurzen Strick hinterher gehen zu lassen.
 
Ich nahm Horst ( so heißt der PP ) an den Schweißriemen und 
ein Freund folgte mir mit Clyde im Abstand. 
Er beobachtete die ganze Sache.
Es war zwar nur eine kurze Totsuche von etwas über 100 Meter,
aber er war sehr interessiert und vor allem kam er das Erste mal an
eine tote Sau. 
Recht unbeeindruckt ging er direkt an sie ran und untersuchte sie
ausgiebigst. 
Kurz mal am Teller gepackt ..und dann wars gut.
 
Am Nachmittag ging es dann wieder zu einer getretenen Fährte.
Das erste Mal einen 90 Grad Winkel eingearbeitet. Das war bis jetzt
seine beste Suche. Absolut drauf, gutes Tempo, einmal selber wieder
zurückgegangen und sich neu eingearbeitet, den Winkel ausgearbeitet
und dann ohne Abweichung aufs Ziel. Echt klasse.
 
Da wurde natürlich wieder mit der Schwarte gekämpft.
Wir zwei haben richtig Spaß bei der Sache.
 
Nächstes Wochenende wird das Gelände und der Untergrund gewechselt
und die Fährte ein kleines bisschen ausgebaut.
                                                                                                   -Frank-
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Wir sind wieder dabei

Schnee und Frost sind vorüber und -schwupp- sind wir wieder im Training !!










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Erste Fährte bei Dunkelheit
Nun haben wir schon einige Schweißfährten gearbeitet und Clyde bekommt 
immer mehr Zug zum Ziel. Die Strecken sind noch bewusst kurz gehalten
und zwischen den Übungen lasse ich bewusst auch einige Tage Pause.
Somit habe ich letzte Woche die Fährtenschuhe ausgepackt und beginne 
nun mit den Fährten ohne viel Schweiß. Diesen setze ich nur an markanten 
Punkten ein, zum Üben des Verweisens.
Am Montag hat er die erste Fährte sehr gut gearbeitet, ca 100 Meter hat 
er in knapp einer Minute feinst ausgearbeitet, sich 2 mal selber zur Fährte 
zurück gebracht, ohne dass ich eingreifen musste.
Somit kam mir der Gedanke den Hund auch mal im Dunklen arbeiten zu
lassen, a
llein um zu sehen wie der Hund reagiert und ob er konzentrierter
arbeitet.
Also hab ich mittags von einem Jagdfreund eine 100 Meterfährte treten
lassen.
Abends kurz mit ihm im Taschenlampenlicht gegangen und ihn dann 
angesetzt.
Er war absolut bei der Sache, ließ sich nicht durch Regen, 
Dunkelheit und Taschenlampenlicht ablenken. Ich musste ihn einmal zur 
Fährte zurückrufen, keine Ahnung ob da eine Verleitung war. Das Ziel war 
recht schnell erreicht und dann hatten wir beide richtig Spaß
:-)

-Frank-


















_________________________________________________________________________________________ Tja.. es wurde Samstag der 11. Oktober, und wir konnten Clyde abholen. 

Den Verlust von Cooper wiegt natürlich immer noch schwer, aber wir 
hoffen, dass der Kleine uns darüber hinweghelfen wird.
Er ist ein Pfiffikus mit richtig Feuer im Hintern und schön locker im Hals.
Am Sonntag Morgen kam die Reizangel zum Einsatz und nach 3 Min hat
er die Lunte schon übergerissen und gebeutelt. Danach der erste kleine
Reviergang.  Er ist sehr gut geprägt. ( Dank an Claudia) . Brombeeren, 
Brennesseln und ein Bach wurden einfach überwunden. Er ist wirklich 
neugierig und geht auf alles zu. 
Das Kommen auf Pfeife beherrscht er schon klasse und somit kann man 
ihn schon frei laufen lassen.
 
Montag stand die erste Schweißspur  , gespickt mit Leckerlis an. Er hat 
sie fürs erste Mal gut gemeistert, sein größtes Problem dabei ist natür-
lich noch seine Unkonzentriertheit 
aber logisch für einen so jungen Hund. An dem Wildschweinfuß ange-
kommen wurde dieser inspiziert, dann verbellt und recht schnell gepackt,
gebeutelt und in Besitz genommen.
Als ich den Wildschweinfuß hoch hing, so dass er nicht direkt dran kam, 
hat er gut Laut gegeben.
 
Nun folgten die Woche tägliche kurze Abschnitte im Revier und er wird 
immer interessierter!!
Montag die erste Schleppe mit einer Sauschwarte, die natürlich am Ende
richtig gebeutelt und gehalten wurde.
                                                                                                                                 -Frank-
 


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