Wir sind wieder dran und machen Fortschritte.
Tja….der Schnee und Frost sind 2 Wochen weg. Was das Jagdliche
angeht, war es natürlich klasse.
Wir haben gut Strecke unter den Schwarzkitteln machen können
(und viel Material zur Ausbildung ist in der Truhe).
Zur Fährtenausbildung war er natürlich nicht so passend.
Aber die letzten beiden Wochenenden haben wir natürlich
direkt wieder genutzt.
Die erste Fährte war wohl zu optimistisch von mir angelegt.
Etwas zu lang nach der doch langen Pause. Er fing gut an, wurde
aber schnell auf dem dichten noch etwas gefrorenen Laubboden
unkonzentriert und hatte wohl einiges unter
Wind in der Nase, was ihm interessanter vorkam. Wir kamen recht
zäh zum Ziel, was natürlich trotzdem „gefeiert“ wurde.
Tags drauf bin ich einen kleinen Schritt zurückgegangen, etwas kürzer
und auf einer Wiese am Waldrand, die in der Sonne absolut frostfrei war.
Er schien sich an das wesentliche zu erinnern und die 100 Meter waren
recht schnell bewältigt. Dabei musste ich ihn nur einmal korrigieren…..
ja und die Schwarte hatte er natürlich danach richtig „zwischen“.
Wir waren wohl beide zufrieden.
Dieses Wochenende wurde die Fährte wieder etwas länger gelegt
und er suchte ähnlich wie die Vorwoche, nur ein wenig ungestümer.
Man merkte, er wollte schnell zum Ziel, hat dabei aber ab und an über
die Fährte rausgeschossen und ich musste ihn einbremsen, indem ich
einfach den Riemen festhielt, und ihn erst wieder frei gab, als er sich
wieder auf die Fährte arbeitete.
Trotzdem waren die 150m recht schnell gearbeitet.
Sonntagabend bekomme ich einen Anruf zur Nachsuche auf Sau
von einem Freund.
Montagmorgen 8.30 war Treffen angesagt.
Da ich ja im Moment bei solchen Ausnahmefällen auf den Hund meines
besten Kumpels zurückgreifen darf ( ich kenne ihn seit Welpenalter
und hab bei der Ausbildung geholfen), war die Gelegenheit günstig,
Clyde mal am kurzen Strick hinterher gehen zu lassen.
Ich nahm Horst ( so heißt der PP ) an den Schweißriemen und
ein Freund folgte mir mit Clyde im Abstand.
Er beobachtete die ganze Sache.
Es war zwar nur eine kurze Totsuche von etwas über 100 Meter,
aber er war sehr interessiert und vor allem kam er das Erste mal an
eine tote Sau.
Recht unbeeindruckt ging er direkt an sie ran und untersuchte sie
ausgiebigst.
Kurz mal am Teller gepackt ..und dann wars gut.
Am Nachmittag ging es dann wieder zu einer getretenen Fährte.
Das erste Mal einen 90 Grad Winkel eingearbeitet. Das war bis jetzt
seine beste Suche. Absolut drauf, gutes Tempo, einmal selber wieder
zurückgegangen und sich neu eingearbeitet, den Winkel ausgearbeitet
und dann ohne Abweichung aufs Ziel. Echt klasse.
Da wurde natürlich wieder mit der Schwarte gekämpft.
Wir zwei haben richtig Spaß bei der Sache.
Nächstes Wochenende wird das Gelände und der Untergrund gewechselt
und die Fährte ein kleines bisschen ausgebaut.
-Frank-
___________________________________________________________________________________
Wir sind wieder dabei
Schnee und Frost sind vorüber und -schwupp- sind wir wieder im Training !!



________________________________________________________________