18.05.09
Clydes erster Bock
Heute in der Abenddämmerung suchte Clyde sein erstes Böckchen !!


Um 20 Uhr ging ich auf die Commedorekanzel, gelegen direkt
am Rande unseres Nationalparks, fest mit der Absicht eine Wutz
zu schießen. Da die Temperaturen es jetzt endlich mal zuließen,
nahm ich die Hunde mit, die nach reichlich Auslauf natürlich
etwas enttäuscht dreinschauten, dass sie im Auto blieben.
Für mich erstaunlich war es, dass Susi plötzlich anfing,
wie verrückt im Auto zu bellen ( kenn ich nur, wenn
einer ans Auto will)…der Grund kam kurze Zeit später an mir vorbeigefahren
…..ein Fesselballon, der im Tiefflug im Tal auf uns zukam.
Der Radau den das Teil machte, veranlasste mich einen Stellungswechsel
vorzunehmen, da garantiert jedes Stück Wild vergrämt war.
So setzte ich mich auf unsere Einheitskanzel
( der Name hat mit ihrem Bautermin zu tun).
Sie liegt im Herzen des Reviers und hat eine große und tiefe
Wiese vor sich, auf der eigentlich alles Wild anzutreffen ist.
Rehwild, Rotwild und natürlich auch Schwarzwild.
Der Wind passte optimal, kam auf mich zu.
Gegen 21.15h trat ein mehrjähriger Bock aus, nur am Träger
verfärbt und knapp über Lauscher auf,
ungerader Sechser ; der paßt.
Das Problem war nur, dass die Wiese so hoch gewachsen
stand, dass ich ca 45 Min. brauchte, einen sauberen Schuß
anzubringen.
Nach dem Schuß war nix zu sehen und zu hören.
Jeder der jagt, weiß wie es ist, wenn man dann in
einer großen, hochgewachsenen Wiese nach Anschuß
oder gar nach dem Stück sucht…keine genau Tiefe in der
Entfernung und die Richtung ist auch nur geschätzt, wenn man
auf einmal da so im hohen Gras steht.
Somit war für mich klar..nix probieren, sondern den Hund
machen lassen.
Also Clyde an den langen Riemen und hin zur Wiese.
Er stand richtig unter Strom.
Ich hab mich auch nicht lang an irgendwelchen Eventualitäten
aufgehalten, sonder bin mit ihm direkt unter Wind quer die Wiese abgelaufen.
Es ging so wie ich es erhofft habe, nach ca 100 Metern
nahm er Witterung auf , zog direkt in die Wiese an
und nach ca 120 Metern stand er am Bock, kurz bewindet
und dann direkt an der Drossel gepackt.
Riesenlob natürlich und Spaß gemacht am Stück.
Als ich den Bock dann mit dem Strick geborgen habe,
musste ich ab und an einen 40kg Hund mitziehen, der sich
verbellender Weise im Träger verbiß.
Es war zwar keine Fährtesuche, aber auch so ist jedes
gesuchtes und gefundenes Stück Wild eine prägende
Schulung während der „Theorie“ der Kunstfährten.
-Frank-
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22.03.09
Wochenende der RRAG in Züschen
Samstag und Sonntag trafen wir uns in Züschen zum Fährtentraining der RRAG. Wir haben uns sehr gefreut alle wiederzutreffen. Wie immer war es ein sehr schönes und lehrreiches Wochenende. Insgesamt waren fünf Rüden und zwei Hündinnen dabei.
picasaweb.google.de/groebelchen/RRAG

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02.03.09
Seine erste eigene gefundene Sau.. NDOKIS sind nicht nur SCHÖN ... NDOKIS können auch
J A G E N !!!!!
Da die Kamera nicht mit im Wald war, wurde die Wutz zum Erinnerungsfoto in den Garten gebracht...
WIR SIND STOLZ AUF UNSEREN CLYDE



Clydes erste Wutz.
Gestern Sonntag 01.03 hatten wir einen tollen Tag.
Zuerst treffen mit Chamchela und Kimba zum Spaziergang und anschließend hat
Clyde eine 100m Fährte toll gesucht.
Richtig zufrieden war ich; als mein Kumpel anrief, dass wir raus müssen,
da die Sauen anfangen Schaden zu machen.
So setzte ich mich um 19 Uhr auf eine offene Leiter, ohne Dach,
im Bestand, an der sich eine Kirrung befindet, die gerne von den
Sauen beim Wechseln in die Wiesen angenommen wird.
Schön eingemummelt setzte ich mich auf die Leiter und war erstaunt
über das gute Licht. Heller Laubboden und Widerschein des Dorfes,
machte es möglich, dass ich sogar die Steine der Kirrung sehen konnte,
und Rehwild mit bloßem Auge.
Gegen 20 Uhr fing es leicht an zu regnen, aber ich trotze dem Wetter
und blieb sitzen, da ich recht wetterfest angezogen war.
Ärgerlich war nur, dass das Licht schlechter wurde, aber für eine Sau
sollte es doch reichen.
Aufgrund der täglichen Aktivitäten bin ich wohl so gegen 23 Uhr
etwas ins „Schlummern“ geraten und wurde um 1 Uhr von meinem
Kumpel per SmS in die wirkliche Welt zurückgeholt…er fuhr Heim.
Ich setzte mir so das Ziel um 1.30h auch abzubaumen.
Als ich die vermeintlich letzte Zigarette angemacht hatte,
hörte ich die Steine klappern.
Durchs Glas erkannte ich eine ordentliche Sau und eine Kleine
die dabei war.
Also die ganze Konzentration auf die geringe Wutz. Es dauerte
wohl 20Min. bis die Sauen so nah wahren und so weit auseinander
standen, dass ich auf den Frischling schießen konnte.
Nach dem Schuß ging die Dicke nach rechts und
die Beschossene nach links den Hang runter.
Gute Zeit gewartet, an den Anschuß gegangen…nix zu finden
Also war klar, morgens Nachsuche.
Wie schon jetzt ein paar Mal gemacht, habe ich mir den PP ( Horst)
von meinem Kumpel ins Auto gepackt…erfahren und Bringselverweiser,
und Clyde natürlich auch mit…eigentlich nur zum gucken.
Am Anschuß fand ich wirklich nur eine Borste, sonst nix.
Da der Wind gut stand, habe ich mir „Horst“ genommen
und den Hang etwas umschlagen, damit er direkt
unter Wind suchen konnte, und siehe da, recht zielstrebig
zog er an und fand die Sau recht schnell.
Eigentlich unbewußt hatte ich mit ihm die Wundfährte nicht
gekreuzt, und so kam es mir in den Sinn…schaun wir mal,
was passiert, wenn ich Clyde am langen Riemen am Anschuß ansetze.
Nach ca bis jetzt 25 Kunstfährten die erste richtige Naturfährte.
Das Prozedere ist schon trainiert und gefestigt,
als er am Anschuß absitzen musste, ich diesen untersuchte
und ihn dann rief, war er schon richtig gespannt.
Er umschlug zweimal den Anschuß im Kreis von ca 5 Metern
und zog direkt in die Fluchtrichtung.
Er suchte etwas verhaltener als bei Training,
da er wohl merkte, dass es ernst war.
Nach ca 25 Metern im Hang bestätigte der erste Schweiß,
dass er drauf war. Wie am Schnürchen zog er ca 100 Meter
weiter, bis 1 Meter an die Sau, die hinter einem Baum lag.
Mit Respekt näherte er sich ihr , und dann ging er dran…
und es war seine….
Mann, waren wir beide stolz und ein lobendes Jubeln
ging durch den Wald..muß so sein!!
Dafür dass er grad gut 6 Monate alt ist,
hat er es richtig toll gemacht.