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Letzte Aktualisierung 10.02.2012
 

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Jagd
Susi wird zum Jagdhund
 
Susi kam eigentlich rein zufällig zu uns.
 
Da wir gerade mit unserem eigenen Nachwuchs beschäftigt waren und die Diskussion im Raume stand einen Hund ins Haus zu nehmen, waren wir uns eigentlich nicht recht einig, ob es ein Jagdhund oder Familienhund sein sollte.
In unserem entfernten Bekanntenkreis stand eine Trennung an, in diesem Haushalt war ein Hund deshalb abzugeben.
Als ich nach der Rasse fragte bekam ich zur Antwort -ein Jack Russel- Tiroler Bracke Mix.
Da klingelten bei mir natürlich die Glocken und wir schauten uns die Dame mal an.
 
Der erste Eindruck war für mich katastrophal….kläffend, unter der Eckbank, total verängstigt und die Besitzer versuchten sie mit Fressbarem zu mir zu locken. No way dachte ich..tja bis ich mit ihr im Garten war. 
Ich nahm einen Stein, sie war wie verwandelt und saß absolut motiviert vor mir. Ich schmiss den Stein in eine dichte Hecke und dachte mir..nun ist sie zum Glück weg.
Keine 2 Minuten später brachte sie mir den Stein und legte mir ihn auf den Schuh und gab Laut.
Das reichte aus, dass wir absprachen, den Hund für eine Woche auf Probe zu nehmen…tja und in der Woche hat sie mich um den Finger gewickelt.
Zu Haus lieb und absolut verschmust. Die Macken nahmen mit der manchmal nicht einfachen  Erziehung eines Terriers, zunehmend ab.
 
Sie kannte nicht viel und war sehr ängstlich, aber durch die langsame Einarbeitung in die Jagd und vorallem mit ihrem neuen Kumpel Harry ( Pudelpointer meines Jagdfreundes) entwickelte sie sich prächtig und wurde recht schnell zur selbstbewussten Terrierdame.
Sie hat das Herz eines Terriers und die Anlage der Bracke….Spurlaut vom Feinsten und absoluten Finderwillen…rattenscharf an Sau, Fuchs und Reh.
 
Nun sind 10 Jagdjahre ins Land gezogen, wir haben viel erlebt, viele Nachsuchen und Drückjagden ( bei denen ich mit meinem Hund durchgehe). Letzten Herbst  -bei ihrer letzten Drückjagd-habe ich gemerkt, dass die Anstrengungen zu hoch für sie geworden sind und somit haben wir sie ( bis auf kleine Drückerchen) in den verdienten Ruhestand versetzt.. 

                                                                                   -Frank-

 
 
 




RR at Work
 
 
Es ging recht schnell, dass mich meine Frau für diese Rasse faszinierte.
Internet sei Dank konnte man sich richtig informieren.
Ich liebte direkt das Optische und wollte zudem meinen ersten Hund speziell zur Nachsuche ausbilden.
 
Unser erster Züchter hatte in dem ausgesuchten Wurf keinen Rüden und somit stöberten wir auf der RR-Org Seite und kamen auf die Seite von August Ludewig. (von der Burg Widukind)
Es sind diese Zufälle, die doch wohl vom Schicksal geprägt werden, denn etwas Besseres hätte nicht passieren können. Absolut liebenswerte Menschen, verantwortungsvolle Züchter und heut besteht eine Freundschaft.
 
So kam Cooper Chigani von der Burg Widukind ins Haus. Was ein Name..aber er war einfach unser Cooper.
Er nahm die gesamte Familie direkt durch sein Wesen und seine Zuneigung in den Bann.
 
Frauchen machte von Anfang an den alltäglichen Appel und die Hundeschule und ich muß ihr eingestehen, dass sie das mit Bravur meisterte…
Die ersten kurzen Gänge ins Revier machte er mit mir ab dem 3. Monat.
Ab dem 6. Monat schlossen wir uns der Rhodesian Ridgeback Arbeitsgemeinschaft Jagdhund ( RRAG-Jagdhund.de) an.
Dort lernt man Gleichgesinnte kennen, zu denen sich schnell Freunschaften bilden.
 
Ca. 100 RR werden jagdlich in Deutschland geführt und das Steckenpferd liegt in der Ausbildung auf der Schweißfährte.
Von nun an begann die Fleißarbeit .
 
Einmal im Monat traf man sich im Kellerswald zum Ausbildungswochende. Dazu kamen natürlich weitere Ausbildungsfährten wöchentlich im heimischen Revier.
Dazu noch die Motivation, mit Reizangel…und durch die kleinen Jagderfolge mit der geschossenen Taube und dem Kanin…und die ersten Totsuchen.
 
Die Fährtenschuh-Strecken wurden kontinuierlich länger, die Standzeiten erhöhten sich.
Dazu wurden noch Verweiserbahnen eingestreut..
 
Ziel war die JPrfg. 1. der RRAG
 
-Verhalten am Stand
-Leinenführigkeit
-Schußfestigkeit
-Vorranschicken bei Schuß, Ablegen bei Schuß
-24 Stden Fährte mit dem Fährtenschuh : ca 1000m, 80ml Schweiß 2 Wundbetten mind. 2        mal 90     Grad Hacken
 
Diese legten wir im Oktober unter JGHV Prüfern des Club Kurzhaar und Club Wachtel erfolgreich ab.
Nach der bestandenen Prüfung nahmen die Nachsuchen erfreulicher Weise zu. Es spricht sich zum Glück schnell rum in den mir bekannten Jägerkreisen, dass man einen Hund hat der "geht".
Es war ein tolles Miteinander, man lernte immer weiter und man fing an sich aufeinander zu verlassen.
Jagdlicher Höhepunkt wurden die Monate Juni und Juli, in denen wir viele Nachsuchen zusammen machen durften.
Leider wurde uns die 23 . Nachsuche zum Verhängnis.
Eine Suche über eine Stunde auf Sau im Weizen und Raps. Nach der anstrengenden Suche schöpfte Cooper Wasser an einem Feuchtbiotop, welches wie ein Trichter in der Feldmark lag und fing sich dort eine Leptospriose ( L. bratislava) ein und dazu noch Verdacht auf Toxis durch die Ansammlung der landwirtschaftlich genutzten Gifte.
 
Nach den ersten Symptomen Dienstags zum Arzt, großes Blutbild, Mittwochs wurde er direkt in die Klinik Mönchengladbach gebracht, in der er leider Freitags an akutem Nierenversagen im Alter von nur 3 Jahren verstarb.
 
Er hatte keine Chance, die Machtlosigkeit und die Art seines Ablebens waren grausam.
 
Hahn in Ruh und Waidmannsheil Cooper
 
 
                                                                               - Frank-













 
***Pressesprecherin*** Susi  
 

NEWS

Matakima Ajani

 
***Ausbildung Clyde***  
  Zusammenfassung Nachsuchenbericht

AUSBILDUNG C L Y D E

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***RRAG Jagdhund***  
  Die neuen Termine der RRAG Jagdhund

Termine werden noch bekanntgegeben

Weitere Infos siehe Hompage RRAG JAGDHUND
 
****Unvergessen****  
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