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Letzte Aktualisierung 30.10.2012
 

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Jagd-Ausbildung Clyde und Abuu


Es ist richtig Betrieb                 

Die Bockjagd ist gut im Gange und seit 4 Wochen stecken die
Sauen in den Feldern.  Deshalb ist im Moment die Jagerei
überall ein wenig stressig.
Ständiges Ansitzen an den Raps- und Weizenfeldern
um Wildschaden zu verhindern.
Das hat zur Folge, dass natürlich
auch etwas mehr Wild geschossen wird. Somit klingelt nun häufiger
des Abends oder Morgens das Handy, mit der Bitte zur Nachsuche.
Wir Zwei, d h. Clyde und ich,  freuen uns natürlich über jeden
Anruf, auch wenn das mit verdammt wenig Schlaf verbunden ist.
Somit sind wir in den letzten Wochen auf 7 Nachsuchen
ge-
kommen. Eine auf Bock und 6 auf Sauen. Spannend und etwas
mulmig waren 2 Suchen. Eine in mannshohem Roggen und eine
im Raps. Da wird’s gefährlich für Hund und Führer, wenn man an

eine kranke Sau kommt, aber in beiden Fällen waren die Sauen
tödlich getroffen und Clyde fand sie ohne Probleme.

Heute Morgen mussten wir um 4 Uhr raus, treffen im Wald um
5 Uhr bei Dauerregen. Es wurde ein Frischling aus einer Rotte
von 8 Sauen beschossen, aber der Schütze sah keinerlei Schuss-
zeichen des Stückes. Clyde und ich fanden
auch nichts am
Anschuss,  kein Verweisen und der Hund nahm auch nicht so
recht eine  Fährte an. Trotzdem suchten wir ca. 60 Min. 
Er nahm fast jede  einzelne Fährte der Sauen an und suchte
sie ca. 400 Meter ins Waldgebiet rein ein rein und raus….es war
mühselig, aber so ists nun mal. Leider absolut nichts zu finden,
auch nicht als das Areal
unter Wind abgesucht wurde… somit leider vorbeigeschossen. 
 wir ein wenig enttäuscht zum Sammelplatz kamen erhielt
ich die Info, dass fast um die Ecke auch eine Sau beschossen
wurde, aber nicht lag. Also Hund am Riemen gelassen, dort hin.

Am Anschuss auch kein Schweiß aber ein ganz anderes
Verhalten von Clyde. Kurzes Sortieren und schon kam Zug in den
Riemen. Nach 100 Meter verwies er mir eine Birke,
gegen die die
Sau gelaufen war, ein gutes Zeichen. Weiter ging es durch
dichten Farn in eine Lärchendickung. An den ganzen Lagerstellen
konnte man erkennen, dass hier das Wohnzimmer der Sauen war,
Anspannung pur, ob noch die ein oder andere Sau hier lag und
vor uns hochgeht. Trotzdem hielt er für mich eindeutig an der
Fluchtfährte fest. Diese ging nun in einen großen Bogen durch Farn und
Windbruch der Lärchendickung. Es war von Nöten drauf zu
achten, dass sich der lange Riemen und somit der Hund
nicht verhedderte, aber der Junge ging recht besonnen,
sodass ich gut sortieren und folgen konnte. Nach 400 Metern
standen wir an der verendeten Sau.
Stolz waren wir beide und konnten dem Schützen
ein Waidmannsheil zurufen. Somit schauen wir auf 1 gefundene Bock
und 5 gefundene Sauen in der kurzen Zeit zurück.
Und es ist davon auszugehen, dass noch etwas Arbeit
für uns anfallen wird.

Frank im Juli 2012



Kurzes Jagdwochenende in Göttingen




Ausbildungs-Wochenende in Züschen
der RRAG
 

Wir nutzten den zusätzlich festgelegten Termin bei der
 RRAG, denn dieser passte zum Glück endlich mal in
unseren Plan.
 
Bei herrlichem Wetter trafen sich Samstag zehn und
Sonntag elf Gespanne zum Arbeiten.
Viele nette Freunde und Bekannte und viele Hunde, die
zu einem tollen Ausbildungswochenende beitrugen.
 
Für Clyde stand eine 600 Meter Übertagfährte und
eine 800 Übernachtfährte an.
 
Abuu sollte auch ans arbeiten kommen und wir wollten einfach
mal schauen, was er so anstellt. 100 Meter über Tag und auch
100 Meter über Nacht wurden getreten. Zudem wollte ich ihn
bei den Fährten von Clyde einfach frei mitlaufen lassen…
da konnte er gucken was sein „Großer“ so macht.

Samstag startete Abuu.. und siehe da, er hat uns alle verzückt..
total ruhig ( was eigentlich nicht soo seine Art ist) arbeitete
er die Fährte, fand das Wundbett, ließ sich kurz durch einen
starken Wechsel verleiten, kam aber wieder zurück zur
Fährte und fand das Stück, bevor ich es mitbekam… klasse.
 
Dann war Clyde dran .. meine Begleiter können es nur
bestätigen.. er war so voller Tatendrang, und daher recht
flott unterwegs dass wir Mühe hatten zu folgen. Auch dass
Abuu mitlief störte ihn gar nicht bei der Arbeit. Er machte
auf der Fährte zwei Rehe kurz vor sich hoch
( da war Laut und ich musste ihn einbremsen), deshalb
eine kurze Pause zur Konzentration und dann ging
es weiter zum Ziel. Klasse gemacht.

 
Sonntag war zuerst Clyde dran, Nahm die Fährte ruhiger
an und dann arbeitete er wie gewohnt. Abbu hatte nun die
Chance sogar etwas mitzuarbeiten, was er auch die ersten
ca. 150 Meter machte..dann ließ seine Konzentration nach.
Clyde war sicher drauf und wir kamen mit nur einer Korrektur
ans Stück. Ich war richtig zufrieden.
Achso.. während der Fährte zeigte Abbu mir ein Wundbett
an wo ich drüber gelaufen wäre, weil Clyde schon weiter
fest auf der Fährte war.

 
Danach hatte es Abuu bei seiner Fährte schwer, da genau
am Anschuß ne Taube geschlagen war.. und datt Federgedönse
erstmal interessanter war… also etwas vom Anschuß
anschieben, und dann hatte er die Fährte ruhig drin,
korrigierte sogar einmal den Protokollführer und kam
ans Stück. Echt gut für den Kleinen.




 
Zum Abschluss wurden die kompletten Gehorsams und Schussfestigkeitsanforderungen mit sieben Hunden
( auch Clyde) trainiert. Alle Hunde waren dabei gut.
 
Richtig zufrieden saßen wir nach der Heimfahrt auf der
Terrasse, als das Telefon klingelte und somit heute Morgen
eine Nachsuche auf Sau anstand.
 
Sieben Uhr im Wald treffen, schweres Gelände
( mannshoher Brombeerschlag), Anschuss konnte nicht
genau erklärt werden, keine Pürschzeichen oder Schweiß .
Somit Clyde angesetzt, freie Anschusssuche und als er rein
zog, einfach hinterher. Knochenarbeit für Hund und Führer.
Nach 150 Meter fand Clyde den 55 Kilo Keiler sicher
in einem tiefen Graben.
 
Ich sehe aus, als hätte ich mit zehn hungrigen Katzen
gekämpft und bei Clyde ist Dornen rauspulen angesagt !!


___________________________________________________________________


Die Prüfung ist vollbracht !
20.11.11

Clyde hat heute die Jagdprüfung I der RRAG
erfolgreich abgeschlossen. Die Prüfung besteht
aus drei Fächern

1. Schweißprüfung
-Übernachtfährte mind. 1000m

2. Schußfestigkeit

3. Gehorsamsteil
-Führigkeit
-Ablegen und Schußruhe
-Benehmen am Stand

Wir freuen uns und sind mächtig stolz auf unseren "Großen" !!









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Trainingssonntag für unsere Jungs
18.09.11


Clyde suchte eine 24 Stunden Fährte von ca. 800 m


sicher am Stück angekommen ...Gut gemacht Clyde ) !!


Abuu suchte seine erste 50 m Rotwildfährte
und kam sicher am Stück an. Wir sind stolz auf unsern
kleinen "Mann" er hat es toll gemacht:-))

















Wochenende bei Club ELSA


 
 
 
Wir sind gerne der Einladung des Club Elsa gefolgt,
(nochmal Danke an Uli und Elmar) und haben an einem
Ausbildungswochenende teilgenommen.
Es war in schönes und informatives Wochenende, nette Leute,
erfahrene Jäger und viele Hunde. 12 Rhodesian Ridgebacks,
eine Bracke, ein Labrador und ein kleiner Münsterländer.

Obwohl Clyde seit über einem halbenJahr nur noch
Naturfährten gesucht hat, wusste er noch was er auf der
Kunstfährte tun musste.

Die Arbeit und die Intension mit dem RR der jagdlichen
 Abteilung des Club Elsa, sind fast deckungsgleich
der RRAG Jagdhund AG.
Auch das Ziel -die  anerkannten Prüfung - steht bei der
jagdlichen Abteilung des Club Elsa  absolut
im Vordergrund.











Danke an Yvonne Streib für die tollen Fotos !!



Kurzer Bericht


Der Drückjagdbetrieb ist voll im Gange, da fallen
normalerweise immer einige Suchen an, dieses Jahr leider
weniger ( für den Hund schade..besser fürs Wild)
Da der Mais nun endlich abgeerntet ist, kommen die Sauen
auch wieder an die Kirrungen.
So langsam spricht es sich im Bekanntenkreis rum,
dass ich wieder einen Hund habe, der es auf der
Nachsuche "tut" und die Anrufe kommen rein.
 
Die letzten 2 Wochen kamen wir so auf 7 Nachsuchen, bei
denen Clyde „leider“ nur drei Sauen finden konnte.
Eine davon recht schwierig in einem Brombeerverschlag
von Mehrfamilienhausgröße. Drei Suchen waren
Fehlschüsse, die aber auch kontrolliert werden müssen.
 
Die letzte Suche gestern war ein Wildbrettschuß auf einen
30 kg Frischling , bei dem wir wussten, dass die Chancen
das Stück zu bekommen, recht schlecht standen,
da in der Nacht schon jemand mit einem Hund nachging
und die Sau aufgemacht hat.  
Deshalb sind wir mit 2 Hunden gestartet,
Clyde und eine erfahrene Drahthaarhündin,
zum Wechsel bzw falls wir die Sau stellen müssten.
Mittags kurzer Anruf beim Förster Nationalpark
zur Genehmigung der Wildfolge und los ging es.

ReichlichSchweiß am Anschuß mit etwas Wildbrett.
Die Suche ging in den „Dschungel“ des Nationalparks,
recht steil bergauf, dann nach links in einen alten zu-
gewachsenen Windbruch.
Es war kaum ein Vorankommen, alles was an Schnee
auf den Dornen und Ginster lag hatte ich bestimmt
jetzt im Nacken. Jede Menge umgestürzte Bäume,
da gings mehr drunter durch als drüber.
 What shall`s…da müssen wir durch.
Die Pirschzeichen und der Schweiß nahmen nach
ca .300 - 400 Metern so ab, dass man nichts mehr
bestätigen konnte…..trotzdem weiter…..als das nächste
Gelände jedoch so verschlagen wurde, dass man nicht
mehr durch kam, umschlugen wir den Bereich und ließen
die Hunde unter Wind frei rein…nix drin, kein Laut
( geben sie auch am toten Stück).
Hunde danach wieder an den Riemen, im Schnee beim
Umschlagen nur einzelne Rehwildfährten zu sehen
und der Wechsel, der aus dem Schlag rausführte,
auf dem man gut sehen konnte, dass die Rotte raus war,
aber absolut keine Pirschzeichen mehr.
Wir sind noch dem Wechsel nach und haben dann nach
über einem Kilometer die Suche enttäuscht abgebrochen.
Die Sau hat kein Wundbett angenommen
und hat sich der Rotte wohl wieder angeschlossen somit
ist sie über alle Berge. Typisch für krankes Wild,
was zu früh hochgemacht wird.
 
Der Hund sieht aus wie mit einer Drahtbürste gekämmt
und ich pule mir immer noch die Dornen aus der Kopfhaut.
Was auch gut kommt ist, wenn man beim Durchkriechen
mit dem Gesicht schneebehangene Brennesseln
zur Seite schiebt…bis gestern Abend brannte mir
das Gesicht wie Hölle.
 


 Clyde 

Spannung pur im Kellerwald

 Nach der ausgefallenen Jugendprüfung im Herbst 2009,
hatte ich mich dafür entschieden, die Prüfungsfährte der
Jagdprüfung1 der RRAG mit Clyde zu gehen, obwohl er ja
erst 18Monate alt ist. Obwohl wir ja viel geübt haben, war es
natürlich ein großes Ziel, da ihm doch noch ein wenig die
Coolness fehlt und er der jüngste am Start war, seit bestehen
der RRAG (was ich erst nachher erfuhr).


Die Auslosung der Fährten wollte es leider so, dass wir die letzte
der 4 Fährten gehen mussten, und Clyde und ich lange auf
unseren Einsatz warten mussten.
Das Geländer war schwierig, ich konnte an den Massen an
Rotwildlosung erkennen, dass wir wohl durch ihr „Wohnzimmer“
suchen mussten.
Außerdem ist am Vortag ein Unwetter mit Hagel und Sturm über
die gelegte Fährte hereingebrochen….
somit schwierige Bedingungen. Eventueller Schweiß, zur Bestätigung
war vollends abgeregnet.
Es mag sein, dass er am Anfang der Fährte recht übermotiviert
und somit auch etwas unkonzentriert war. Ich konnte ihn nicht genau
lesen, war natürlich auch sehr angespannt, hatte das Gefühl vom
Zug am Riemen, dass er drauf wäre, ließ ihn laufen….und zack,
bekam ich schon den ersten Rückruf nach ca 200 Metern.
Er hielt dann die Nase für seine Verhältnisse verdammt hoch,
und windete immer in Richtung einer Dickung, in der bestimmt
Rotwild steckte. Dadurch war er noch mehr abgelenkt und nahm
die Fährte nicht richtig an und…zack bekam ich sofort den 2. Abruf,
obwohl ich noch nicht 30 Meter von der Fährte abgewichen war.
Himmel und Hölle…ging mir jetzt der Stift!!
Beim nächsten Abruf ist Ende, und wir hatten noch 800 Meter vor uns.
Ich nahm den Kerl mal kurz aus der Suche raus, wir setzten und hin
und wir machten eine Pause.
Ich glaub ich hab irgendwas von- das schaffen wir schon
usw…leise zu ihm gefaselt.
Und siehe da, danach nahm er die Fährte richtig an und wir starteten.
Es ging durch einen Steinschlag entlang der Dickung, danach
folgte ein Sumpfgebiet mit Suhlen, dort quer durch.
Nach zwei 90 grad Haken recht schnell hintereinander, merkte ich,
dass er wohl drüber raus war, nahm ihn zurück, setzte ihn neu an
und "schob" ihn ein wenig an.
Alles mit dem Gefühl im Nacken, uns keinerlei Fehler mehr
leisten zu dürfen. Für die Verhältnisse war ich doch noch recht
sachlich, das mag sich auch auf den Hund übertragen haben.
Er zog wieder an, ich musste ihn noch zweimal etwas korrigieren
und wir schafften es dann zum Stück.
Was waren wir beide kaputt aber auch happy  :-))).
Schussfestigkeit und Gehorsam ist dann bei den
Prüfungen im Herbst dran.
 
 
 
 
 








Ein Rückblick aufs Jahr 2009
 
Clyde ist nun 16 Monate und wir zwei schauen auf ein
tolles Jahr zurück. 
Nach dem doch langen Schneewinter begann die weitere
Ausbildung auf der Fährte wieder im April.
Kontinuierlich steigerte ich die Länge, Stehzeit und
wechselndes Gelände.
Schon schnell ging ich dann nur noch zur Übernachtfährte über.
Die länge der Fährten wurde bewusst unterschiedlich gelegt,
von 300 Meter bis 1000 Meter, damit Clyde sich erst gar nicht
an eine bestimmte Länge gewöhnt.
Neben der doch intensiven Arbeit im Revier von ca 50 Kunst-
fährten waren wir auf 5 Ausbildungswochenenden
der RRAG dabei und dort konnte man sehen,
dass die Arbeit fruchtet.
Bis auf eine Fährte, bei der wohl doch die unglücklichen
Umstände dreier eng gelegten, im Wind stehenden
Fährten, dazu meine Unwissenheit darüber und daraus
auch mein Fehler der Ungeduld, suchte Clyde
alles hervorragend.
Parallel ließ ich ihn auch schon etwas an Naturfährte arbeiten.
In der Summe suchte er 3 Sauen, 3 Rehe, eine Fuchsfährte,
einen Dachs mit Stellen und Fangschuß und ein Stück Rotwild
mit Keulenschuß, bei dem wir nach ca 700 Metern den Abschuß
im Nachbarrevier bestätigen konnten.
Auch im Apell ist er schon sehr weit, dank der guten Ausbildung
von Anne in der Hundeschule und im Alttag zu Hause.
 
Leider muss die anvisierte Jugendprüfung der RRag verschoben
 werden, da das Wetter im Dezember und Januar nicht paßt.
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben
.

___________________________________________________________________

Freitag der 13.
 
Ich bin ja nicht abergläubisch, aber gestern sollte dieses
Datum eine Rolle spielen, aber im positiven Sinne.
Ich folgte der jährlichen Einladung zur revierübergreifenden
Drückjagd nach Adenau.
Im Gepäck hatte ich zum ersten Mal Clyde.
Der Jagdherr wusste Bescheid und falls Suchen anfallen
sollten, durften wir 2 ran.
 
Etwas angeschlagen von der Geburtstagsfeier meiner
Frau am 12. ging es um 6.00 los.
Der Empfang, das Treffen der netten Leute, die man nur einmal
jährlich trifft, und dann gings schon ins Revier. Während der
Jagd bis 13.30 mußte Clyde im Wagen bleiben, was er natürlich
liebend gern macht…nach seinem Motto: Hauptsache dabei.
Ich bezog mein Drückjagdstand und es begann für mich
ein 4 Stündiger Kampf gegen den Schlaf, den ich aber
gewonnen habe, da immer irgendwelche Geräusche
waren, die mich in Anspannung behielten.
In Anblick bekam ich 5 Stücke Rehwild, auf die ich aber
nicht zu Schuß kam, weil sie in zu schneller Bewegung waren,
bzw nur 2 Meter vor mir standen, mich inspizierten und ich
noch nicht einmal daran denken konnte, die Waffe hoch
zu nehmen……wie wir da so im Wald uns gegenseitig anstarrten,
musste ich lachen und dann sind sie natürlich abgesprungen.
 
13.30 war Hahn in Ruh, und es ging zum Sammelplatz.
Dort erfuhr ich, dass ein Stück Rehwild beschossen wurde
und in eine Verjüngung geflüchtet ist.
Also Clyde geholt, und zum Anschuß, dort fand ich
Lungenschweiß und um die Suche abzukürzen ließ
ich ihn unter Wind in die Verjüngung rein und er
fand das Stück direkt.
Aufgebrochen und der Hund bekam sein Lohn vom Stück.

Wieder zum Sammelplatz, wurde mir mitgeteilt, dass ein
Stück Kahlwild aus einem Rudel beschossen wurde, auf den
Schuß einknickte und dann dem Rudel folgte.
Also gings zum Anschuß, schweiß genug, hell, aber
keine Lunge sondern Arterie. Ich untersuchte gründlich,
fand keine Knochensplitter, also ging ich mit Clyde die Suche an.
Er arbeitet wie am Schnürchen, steiles, schweres Gelände
und es war richtig schwierig auf dem nassen Lehmboden
voranzukommen, ohne auf den Allerwertesten zu fallen.
Die Fährte ging nach 300 Meter über einen Weg und dann
trennte sich das Stück vom restlichen Rudel, hat er gut
ausgearbeitet.
Weitere 200 Meter über eine Bergkuppe drüber kamen
wir in hohen Buchenbestand. Der Schweiß wurde nicht weniger
und mir wurde klar, dass es ein Schuß sein musste,
der nicht tödlich war.
Es ging in Richtung eines Einstandes etwa 400 Meter entfernt
an dem ich meine Suche abbrechen wollte, mit dem Hund
umschlagen und so schauen ob es drin stecken würde,
um eventuelles weiteres Vorgehen zu planen.
Aber nach 200 Metern kamen wir an eine Stelle, die uns
aufklären sollte.
Dort hatte jemand das Stück geschossen und
eindeutig zu sehen, verladen.
 
Telefonate vom folgenden Jagdaufseher mit mir klärten
die Sache dann auch schnell auf und das Stück war zum Glück
zur Strecke gekommen.
Es hatte einen Keulenschuß. Mit so einem Schuß und dem
Drückjagdbetrieb mit Hunden hätte man das Stück sehr
wahrscheinlich nicht bekommen.
 
Er hat toll gesucht, die Bestätigung des gestreckten
Stückes beruhigte alle und somit ging es für Clyde leider
ohne Stück zum Sammelplatz zurück.
Dort bekam er dann seine Belohnung von einem anderen
Stück Kahlwild.
Und was uns sehr freute, der bestätigte Nachsuchenführer
war mittlerweile auch da und hat sich beiuns bedankt,
für die gute Suche.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Es war ein toller Freitag der 13.



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 Clydes erster Dachs  19.10.09
Im Oktober bejagen wir bei uns auf Dachs. Das heißt,  an
allen Stellen wo sie vorkommen, gezielt einzelne Abschüsse
tätigen, um den Bestand in Maßen zu halten.
 
An der grünen Kanzel sind ganzjährig Dachse zu bestätigen,
und somit war klar, dass dort einer geschossen werden muß.
Ich setzte mich mit meinem Neffen um 18.45h an und wir wollten
schaun, was heut geht.
Um 20 Uhr trat 1 Ricke mit 2 Kitzen aus und ein Hase. Wie wir
sie beobachteten bemerkten wir, dass sie unruhig wurden und
wegzogen. Kurze Zeit später kam ein Dachs von links und zog
direkt unter der Kanzel her. Ich musste mich zum Schuss aufstellen,
hatte den Drilling auf Schrot ( 3mm ), Zielfernrohr auf 3 Fach und
kam meines Erachtens gut ab.
Im Knall schmiss es den Dachs um, Ruhe. Ich war mir sicher,
dass ich ihn hab und nix mehr passiert, lud nach und holte ihn
wieder ins Zielfernglas. Genau in diesem Moment macht der Dachs
einen Satz direkt unter die Kanzel, sodass an einen 2. Schuß nicht
zu denken war…..ich hörte noch ein Knacken hinter uns
und dann nix mehr.
 
Wenn es hell in der Kanzel gewesen wäre, dann hätte mein
Neffe mein erstauntes Gesicht sehen können. Nun gut, was
war zu tun? Ich ärgerte mich, dass ich doch wohl nicht so gut
getroffen hatte, wie ich es wollte. Clyde war natürlich im Auto,
und wir mussten etwas Zeit verstreichen lassen, um den Dachs
nicht aufzumüden, bevor ich den Hund zur Nachsuche
ansetzen konnte. Wie der Umstand es wollte, zogen in der Zeit
4 Stücke Rehwild genau auf die Wundfährte und hielten sich dort
auch noch länger auf….mir war klar, dass der Hund darauf
reagieren würde.
 
Nach der gesetzten Wartezeit baumten wir ab, gingen mit Clyde
zum Anschuß, ich fand Schweiß und setzte ihn an.
Er zog die Fährte gut an, kam aber nach kurzer Zeit auf die
frischen Rehwildfährten und ließ sich verleiten. Da ich ja nur
groß die Fluchtrichtung des Dachses kannte und diese mit
den Rehwildfährten übereinstimmten, ließ ich ihn gehen…
weil der Hund ja Recht hat.
Beim ersten Mal merkte ich doch, dass er dann wohl doch nicht
drauf war, nahm ihn von der Fährte ab, setzte ihn neu an, er ging
einen anderen Bogen und als ich dachte er wäre wieder falsch,
 hielt er an und verwieß mir Schweiß. Jetzt ging es unter einem
Zaun durch, einen steilen Abhang runter. Ich ließ ihn auf der Fährte
absitzen, damit wir irgendwie eine Möglichkeit für uns fanden, da
runter zu kommen. Diese gefunden, sind wir auf den Weg
runtergerutscht und ich konnte Clyde von unten zur
Weitersuche rufen.
 
Über den Weg rüber, in einen Graben rein verwieß er wieder
Schweiß und zog heftiger an.
Es ging in eine steile Schlucht, und dann nach rechts in einen
Brombeerverschlag. Dort stellte Clyde den Dachs, der ihn anging.
Er hielt zum Glück Abstand, ohne dass der Dachs aber weg
konnte und verbellte ihn. Ich rutschte am Riemen in die Schlucht,
kam auf die Höhe von Hund und Dachs, konnte Clyde abrufen
und dem Dachs den Fangschuß ansetzen.
 
Obwohl der erste Schuß doch im ersten Drittel saß, hat der
Dachs erstaunlicher weise noch eine Flucht von
ca 400-500 m gemacht.
Wie sich nachher im Licht herausstellte, hatten die Schrote
„geklebt“, d.h. nicht die gewünschte Deckung auf dem
Wildkörper und die somit zu erzielende Schockwirkung
erreicht.
Hatte wohl eine älter Patrone erwischt, die Serie wird entsorgt.

 

_____________________________________________________________

Ausbildungswochenende 25./26. September Züschen

Zu Hause hatten wir die Fährtenausbildung bewusst ruhen lassen,
und so starteten wir recht unbedarft.
Dank an Regina und Ewald, die schon Freitags die Fährten
getreten hatten
.
Für Clyde hatte ich extra aus Motivationsgründen eine etwas
kürzere Distanz gewünscht ca 500m.
Am Anschuß, der frei gesucht werden musste, hat er etwas
ungestüm gesucht, bis er sich schließlich einfädelte.
Und dann gings richtig gut ab, Schweiß auf der Fährte verwiesen,
Wundbett angezeigt. Auf der Hälfte habe ich ihn kurz rausgebracht,
weil ich wohl zu sehr auf den Protokolleur achtete, er hat sich
aber schnell wieder eingefädelt, zog an, verwies das
2. Wundbett und wieder zusätzlich Schweiß und kam flott
ans Stück. Man was war ich happy…
er tuts doch wieder und wir freuten uns beide ausgiebig.
 
Die 2. Übernachtfährte Sonntags war etwas unglücklich.
Die beiden Fährtenleger sind quasi 20 Meter nebeneinander auf
einer Länge von ca 100Meter parallel gelaufen, ohne es zu wissen,
dazu lag keine 40 Meter vom Anschuß zuvor das Stück von
der vorherigen Fährte und genau daher kam der Wind.
Er war verwirrt und ich wohl auch etwas genervt nach der
Superleistung gestern. Somit mussten wir beide früh eine
Pause machen,
er für die Konzentration und ich für die Nerven. Als er von der
Fährte wieder abging Richtung eines Grenzweges habe ich ihn
dann zu früh zurückgeholt ( er war unter Wind ca 1 Meter
vorm Wundbett), ab dem Moment hatten wir ein Problem.
Ich nehme an er dachte: was will der Jeck…
soll er doch allein weitermachen.
Er kam zu mir und tat erstmal nix mehr. Kurz überdacht bekam ich ihn
wieder zur Suche und er zog wieder an, tja bis er unter Wind
und optisch die geparkten Autos ( wo ein Hund nach getaner
Arbeit gefüttert wurde) bemerkte…..und das 30m vorm Ziel.

Also kurz an den Riemen und zum Stück gearbeitet………
Die Summe der Umstände, dazu meine Ungeduld waren
ärgerlich, aber ich und der noch junge Hund lernen bekanntlich
immer noch dazu…
 
Von daher haken wir die Fährte als „dumm gelaufen“ ab…
und bauen auf die wirklich gute Samstagsfährte weiter auf!!!!!








 

 
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Am 12.und 13. September traf sich die RRAG in Schweinfurt zum erneuten Ausbildungswochenende. Bei gutem Wetter, super Verpflegung und toller Organisation , verbrachten wir erlebnisreiche zwei Tage. Attraktion am
Sonntag war die "Flug-Sau".... wir hatten wie immer viel Spaß!!




DANKE FÜR ALLES LIESEL :-)) !!

picasaweb.google.de/groebelchen/Schweinfurt_
bitte anklicken




 
Eine Fährte der etwas anderen Art arbeitete ich mit
Clyde…bzw Clyde mit mir in Schweinfurt.
Eigentlich bin ich ja sehr „verwöhnt“ wie der Jung geht,
aber schon bei der letzten Übungsfährte  im Revier merkte
ich, dass er ein wenig „bockt".. mittendrin unkonzentrierter
war und ich eine Pause einlegen musste, dass er wieder
die Fährte aufnahm.
 
Tja, es startete eigentlich wie immer, ich ging zum
Anschuß, Clyde saß ab, beobachtete mich und auf mein
Zeichen hin, kam er motiviert an, untersuchte den
Anschuß und marschierte los..wie gewohnt.
Nach ca 400 Metern kamen wir aus dem Bestand an
einen Feldrand, undnun wurd die Fährte „anders“.
 
Vom etwa 500 Meter entfernten Dorf, welches ein Fest
hatte, kam ein wohl aromatischer Duft des landes -
üblichen Leberkäs in unsere Richtung, zusammen  mit
der nötigen „ Rumm-tata-musik“.
Nun stand mein Kamerad eine geschlagene Minute
( gefühlte halbe Stunde)
und nahm die Nase nicht mehr runter.
Ich hoffe der Duft hat ihn mehr fasziniert als die Musik.
Schließlich bekam ich ihn wieder auf die Fährte
( er wusste genau wo es lang ging), wirkte aber
unkonzentriert und dann startete Akt Nr. 2.
 
In der Buchenverjüngung war wohl frische Verleitung
( kennen wir eigentlich ja), aber er wurde total hektisch,
machte quer - und „rundherumsuchen“, der Riemen
verhedderte sich ein ums andere Mal, er schoß 3-4 mal
einfach über die Fährte ohne sich dafür zu interessieren….
Glaub er hätte mich bis München gezogen, wenn ich
ihn nicht gebremst hätte.
Krönung war ein porscheartiger Anzug durch einen
Graben in recht dichtes Holz, dass ich, gleich einem
Windspiel, durch einen Graben flog und im Holz stecken
blieb.
Das „fast“ lautlose Lachen der mir folgenden Beteiligten
konnte ich ganz genau vernehmen!!!

Mein Gemüt glich einem explodierendem Teekessel,
aber ich konntemich so grad noch beherrschen. Ich wirrte
mich und Hund aus dem Dschungel raus,  ließ ihn auf
der Fährte absitzen, entfernte mich gut 15 Meter von ihm
und ließ ihn einfach da so sitzen..ohne Beachtung.
Nach einer guten Zigarettenlänge konnte man merken,
dass er runter kam
und wohl wieder besser bei der Sache sein würde.
Ich setzte ihn an, musste ihn noch 3 mal zur Fährte
befehlen und dann
zog er wieder an…Gott sei Dank gut zum Stück.
 
Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte konnte ich dann mit den
Anderen über die Situationen auch mitlachen und mein Gram
hatte sich gelegt.
 
In der Summe seines Verhaltens in Arbeit und Apell merkt man deutlich,
dass der Jung die Hormone kriegt.
Jetzt ruht erstmal die Fährte ein wenig und der Gehorsam wird „gestärkt“.
 
 





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15./16. August 09

Bei super Wetter und einem erlebnisreichen Wochenende,
traf sich die RRAG in Nideggen-Abenden. Es wurden, Fährten, Verweiserbahnen gearbeitet , eine simulierte Drückjagd, Schussfestigkeit  und für alle die PENDELSAU !! 
DANKE an Frank, Regina, Karl und auch Hajo die tatkräftig
für dieses schöne Wochenende sorgten.
Bilder unter
picasaweb.google.de/groebelchen/RRAGAugust09
bitte anklicken



 

Ausbildungswochenende der RRAG in Nideggen-Brück
 
Zum ersten Mal organisierte ich ein Ausbildungswochen-
ende bei uns im Revier. Von der Geographie her
wollten wir auch mal für die Teilnehmer im Westen
kürzere Anfahrten ermöglichen.
Zum Zweiten waren wir gespannt, wie die Gespanne
mit dem teilweise unwegsamen Gelände klar kommen
würden.
 
Das Gelände war auch der Grund, weshalb alle 9 Fährten
 schon Freitags von uns gelegt wurden, damit Samstag
direkt gearbeitet
werden konnte. Dafür benötigten wir mit 2 Teams
ca 6 Stunden,  da wirklich einige Abschnitte dabei waren,
die steil,
verwachsen und fast undurchdringlich waren.
Logistik, schattige Abstellplätze für die Autos waren
schnell ausgemacht, Gelände für Verweiserbahnen, Drückjagdsimulation, Ablegen bei Schuß und für die
Pendelsau hatte ich in der Woche schon festgelegt.
Gearbeitet wurde mit dem Fährtenschuh auf Schwarzwild.

Da hier recht viel Schwarzwild vorkommt, waren die
Verleitungen recht groß. Samstags um 11 Uhr startete
die erste Fährte, und durch das schwierige Gelände
waren wir erst um 20 Uhr mit der letzten durch.
Wie schon vermutete haben einige Hunde versucht
dem Urwuchs auszuweichen, wollte umschlagen, was
bei den großen Flächen meist nicht möglich war und
wurden  wieder zur Fährte zurückgerufen…das
bedurfte der Geduld und auch ein wenig der Konsequenz
der Führer. Alle Hunde sind somit gut zum Ziel gekommen.
 
Am Sonntag 10.30 legten wir die Verweiserbahnen
mit Rehwild,  diese wurden danach direkt gesucht,
was bei der stehenden Hitze in dem Bereich schwierig
war.
Durchschnittlich wurden 4 von 5 Punkten verwiesen.
Beim Ablegen ohne Führer haben alle Hunde bei 4
Schüssen gelassen reagiert, die Drückjagdsimulation
mit Schuss fand am Mais statt
und war für alle Hunde wirklich neu, haben sie aber gut
gemeistert.
Das Highlight war dann zum Abschluss die Pendelsau.
 
Dafür wurde mit der Schwarte eine ca. 50 Meterschleppe
zum Bestand gelegt, aus dem die Sau auf die Hunde
zukam.
Dort war gut zu erkennen, dass fast alle Hunde
auswichen, nachsetzten und ständig Standlaut gaben.
 
In der Summe können alle mit ihren Hunden zufrieden
sein, haben die eventuellen kleinen Schwächen erkannt
und wissen wo sie in der Weiterbildung ansetzen müssen.
 
Mir hat es richtig Spaß gemacht und der Aufwand hat
sich gelohnt.
Dafür nochmals Dank an alle Mitstreiter der Vorbereitung
und des guten Ablaufs.
 
Zu unseren Hunden:
 
Susi haben wir auch an die Sau gelassen und sie
machte es ein wenig anders.
( hat mit ihren 13 Jahren schon viel an Erfahrung)
sie wich nur kurz aus..setzte blitzschnell nach, war giftig
im Laut und hat ständig die Sau an den Läufen versucht
zu packen…Terrier halt.
 
Zur Fährte von Clyde kann ich sagen, er hat die 800
Meter recht zügig gearbeitet, keine 15 min., hat einen
Widergang  machen müssen
( den ich gar nicht mitbekommen habe), da er sich klasse
zurückarbeitete hat und dann richtig weiterging.
Einzig eine kurze
Unsicherheit, als er 150 m Wiese suchen musste.
( hatte ich bis dato noch nicht mit ihm gemacht).
Da hatte er den Kopf sehr hoch, versuchte über
Sicht etwas machen zu können, kurze Quersuche auf
die Fährte und dann ging es weiter.
Verweiserbahn hat er alle 5 Punkte gefunden, ablegen beim
Schuss war gut, bei Drückjagd war er sehr nervös, blieb aber
im Sitz und war still.
An der Pendelsau hat er für mich den richtigen Abstand
eingehalten, nachgesetzt und war fest im Standlaut…..
Somit für uns zwei ein erfolgreiches Wochenende.


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 19.07.09
Ausbildungswochenende Knüllwald

Am Wochenende arbeitete Clyde zwei Fährten.
Samstag eine Tagfährte von gut 600 m Länge.
Sonntag die Übernachtfährte von Prüfungslänge
 dh. etwa 800 m. Beide meisterte er ohne Probleme
!!!!









Und damit es zwischendurch nicht langweilig wird,
kann man sich mit der Reizangel die Zeit vertreiben











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14.07.2009
Kurzer Bericht zum Stand in der Ausbildung
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Clyde entwickelt sich prächtig, und man merkt ihm an,
dass er richtig bei der Sache ist.
 Wenn ich dieKlappe vom Kofferraum aufmache und die
Schweißhalsung raushole, ist er schon unter Spannung
und will dass es direkt losgeht.
 
 
 
 
 
 
 
Am Wochenende haben wir zwei Übernachtfährten gear-
beitet, die bewusst länger gelegt wurden, da er mit den
300 Metern immer recht schnell fertig war.
 
 
 
 
 
Die erste Fährte wurde durch ein Feldgehölz mit niedrigem
Bewuchs von Brombeeren gelegt.  
 
Die Nacht über hatte es stark geregnet. Sie hatte eine
Länge von ca 700 Metern und reichlich Verleitung
durch Rehwild,  welches wohl kurz vor uns hoch
gemacht wurde.
Außerdem stand der Wind vom rechts gelegenen
Rapsfeld ins Gehölz, welches reichlich „Besuch“
von Schwarzwild hat. 
Er fing konzentriert an, hielt die Fährte gut
( versuchte auch nicht die Brombeeren zu um-
schlagen, sondern ging durch),
obwohl er zwischendurch immer mit hoher Nase 
Richtung  Rapsfeld windete, nach ca 400 Metern bekam
er die Verleitung und  wurde etwas hektischer.
Er nahm sie 2 mal an, konnte aber wieder zur Fährte
zurückgerufen werden. 
 
 
 Danach kam er sicher zur Schwarte.  
 
 
 
 
Tags drauf die Zweite Fährte lag auch in einem Feld-
gehölz, ähnlicher Unterwuchs und das Ende ging durch
eine wilde Kirschbaumgruppe, in der natürlich reichlich
"Betrieb" im hohen Gras war, aufgrund der fallenden
Früchte.  Länge ca 500 Meter .
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
Beide Fährten hat er sehr zügig gearbeitet.
Brauchte er bei der Ersten noch etwas mehr Hilfe von mir,
so hat er die Zweite super gearbeit.
 
 
 
 
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20.06.09

Ausbildungswochenende Bad Zwesten KELLERWALD

Trotz starkem Regen und Gewitter fand unser 
Ausbildungswochenende im Kellerwald statt.
Samstags angekommen meisterte Clyde souverän 
seine Tagfährte. Wie auf "Schienen" arbeitete er die
Fährte sauber bis zum Stück aus.

Am Sonntag stand die Übernachtfährte -ca 200 m - an. 
Auch hier arbeitete er zügig und ohne größere Probleme.
Verwies ein Wundbett und erreichte das Stück.
Wir sind stolz auf ihn !!!!







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24.05.09

Clydes Fährte im Revier Lützelsoon












Jagdwochende im Hunsrück

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie schon letztes Jahr folgten wir gerne der Einladung
von unserem Förster „ Wolle“.

 

 

 

 

 

Wir, dass sind die 4 RR-Nachsuchengespanne, die im
Jahr 2007 zusammen die Schweißprüfung bestanden haben.

Regina mit Andor, Thomas mit Dee Dee, Wolfgang
mit Henry und meine Wenigkeit, leider dieses mal
ohne Cooper.

Da kamen bei Anne und mir wieder die Gefühle hoch
im Andenken an Cooper und seinen Verlust.

Was bleibt einem übrig??  Der Blick nach vorn…..
und somit war es Clyde, der erstmalig die komplette
„Gang“ kennenlernte. 
Er hat sie mit seinem Wesen direkt „eingenommen“
und fühlte sichtlich wohl.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Wochenende findet in einer Jagdhütte im Herzen
des Reviers statt…ohne Strom und fließend Wasser,
halt richtig urig, wie wir es lieben.

 

 

 

 

 

Wir konnten 3 Böcke und ein Schmalreh strecken und für
Clyde legten wir auch eine Übernachtfährte, damit er
arbeiten konnte. 
Im Nachhinein wurde daraus eine echte Herausfor-
derung. Durch das Versorgen des Wildes kamen wir
erst um 10.30 zum Anschuß, und die trockene Hitze
stand. Dazu kam dass sich in der Nacht mitten
auf der Fährte Rotwild niedergetan hatte, was 
wir an den frischen Betten und Losung erkennen konnten. 
Beim Suchen haben wir es wohl vor uns hochgemacht.
Zudem konnten wir an Fährten und dem Gestoßenen
sehen, dass auch noch Sauen frisch durch das Gehölz
gezogen waren.


Clyde war natürlich in dem Areal verleitet, ich konnte
 ihn aber beruhigen und er pendelte sich wieder
auf die Fährte ein und suchte sie konzentriert zu Ende.
Er war danach richtig kaputt, aber auch sichtlich
zufrieden,als wir an der Schwarte angekommen sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles in Allem war es wieder ein wirklich tolles
Wochenende. Dafür einen ganz lieben Dank
an Wolle. Was gibt’s besseres?

 

 

 

 

 

Liebe Leute, gute Hunde, wahnsinns Wald,
abenteuerliches Leben 
und auch noch Waidmannsheil.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 
 
 
 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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Wir sind gerne der Einladung des ClubElsa gefolgt,
(nochmals Dank an Elmar und Ulli ) und haben an
einem Ausbildungswochenende teilgenommen.
Es war ein schönes und informatives Wochenende,
nette Leute, erfahrene Jäger und viele Hunde.
12 RR`s, eine Bracke, ein Labrador und
ein kleiner Münsterländer.
 Obwohl Clyde seit über einem halben Jahr nur noch
auf Naturfährten gesucht hat, wusste er noch was
 er auf der Kunstfährte machen muss.
 
 Die Arbeit und die Intensionen mit dem RR
der jagdlichen Abteilung ELSA , sind fast gleich der ,
der RRAG und das Ziel der anerkannten Prüfungen
auch absolut im Vordergrund





Zusammenfassung
der letzten Nachsuchen

***Pressesprecherin*** Susi  
 

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Winter

 
***Ausbildung Clyde***  
  Zusammenfassung Nachsuchenbericht

AUSBILDUNG C L Y D E

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***RRAG Jagdhund***  
  Die neuen Termine der RRAG Jagdhund

Termine werden noch bekanntgegeben

Weitere Infos siehe Hompage RRAG JAGDHUND
 
****Unvergessen****  
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